
» Eine Pille gegen Schwul?
Östereichische Umfrage gibt interessanten Aufschluss
Neu ist jetzt eine Studie aus Österreich, die sich mit diesem Thema befasste und eine Umfrage stellte, in der potenziellen anonyme Schwule gefragt wurden, ob sie eine Pille nehmen würden, wenn sie dafür hetero werden könnten.
Umfrage
Erklärbar ist es so: Ein ungeouteter Schwuler lebt in einer Ungewissheit, die ihn verunsichert, was wohl wäre, wenn es eines Tages rauskommen würde. Oft fühlt man sich im eigenen Freundeskreis eher unwohl aus Angst, die Neigung könnte auffliegen und Freunde würden sich von einem abwenden.
Ist man dagegen geoutet und steht zu sich selbst steigert das das Selbstbewusstsein ungemein und man akzeptiert sich selbst. Nach anfänglichen aber eher seltenen Schwierigkeiten findet man sich aber schnell in der neuen schwulen Welt zurecht und gewinnt Freunde, die alle ähnliches erlebt haben und fühlt sich angenommen und verstanden.
Fazit: Eine solche Pille wird es niemals geben, dennoch gibt die Idee einer solchen Aufschluss zu den Gefühlen, die man erlebt, wenn man glaubt nicht so leben zu können, wie man es gerne würde. Darum steht der Gayunion e.V. im Zeichen dieses Gefühls. Echte Freunde helfen sich gegenseitig mit der neuen Lebenssituation umzugehen, um den Weg zu einem selbstbewussten und engagierten Schwulen, einer Lesbe oder eines Bisexuellen zu ebnen. Ein Coming-Out kann tatsächlich befreiend sein - aus einer Fessel, die man Unsicherheit nennt!
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Artikel erstellt am 24.09.2009 von Martin





