» Ein Drittel weniger für Medienprojekt Wuppertal
Ein internationales Vorzeigeprojekt in Gefahr
Sparen, sparen, sparen. Die Stadt Wuppertal ist pleite und es ist kein Geld da. Für nichts. Nicht mal für ein Projekt, welches als äußerst erfolgreich gilt und bundesweit und sogar international als Paradebeispiel gilt. Dies könnte sich ändern.
Dem Medienprojekt Wuppertal wehen schwere Zeiten ins Haus. Statt der angekündigten 10%-Kürzung, mit der man mehr schlecht als recht gerade über die Runden
kommen könnte sind es auf einmal 30% weniger Fördergelder seitens der Stadt. Wir sprechen hier von 20.000 Euro die fehlen würden. Das ist kein Taschengeld! Wieder nur leere Versprechen von den Frauen und Männern der Stadt.
Sicher muss gekürzt werden, überall. Aber ein Drittel? Wie stellt man sich das bitte vor? Soziale Projekte sind gerade jetzt mehr wert den je, soll man da wirklich knausern? Und wie man die Geschichte kennt, einmal gekürzt wird auch nie wieder erhöht. Oft Versprochen, nie gehalten. Könnte das der Vorläufer zum Aus des Medienprojektes sein? Das Aus eines Projektes für die Medienmacher der Zukunft. Ein schwarzer Nebel macht sich breit.
Auch der GayUnion e.V. hat mit diesem Projekt zu tun: Das Medienprojekt hat in der Vergangenheit bereits tatkräftig mitgeholfen und Equipment sowie pädagogische Unterstützung für Videoproduktionen von Mitgliedern des GayUnion e.V. zur Verfügung gestellt.
Das drängt uns zu der Überlegung ob es nicht sinnvoller wäre, noch einmal die Zahlen zu studieren, um zu gucken, ob man nicht wirklich noch 20 % mehr rausholen kann. Der GayUnion e. V. hat einen Brief an die Stadt Wuppertal verfasst um seine Empörung auszudrücken. Wir hoffen es folgen dem viele nach, sonst ist das Ende eines Meisterprojektes, welches für die Entwicklung der medialen Zukunft maßgeblich ein wichtiger Bestandteil ist, früher oder später gesichert. Solche Projekte wie das Medienprojekt Wuppertal kann man nicht in Euro ausdrücken.
Nachtrag vom 09.03.2010
Der Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal hat dem GayUnion e.V. auf seine Protestnote geantwortet. Wir hoffen, dass sich die Dinge für das Medienprojekt noch zum Guten wenden.


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naja die antwort klingt aber auch irgentwie wie sone standartantwort XD
und es is ja auch mit keinem wort erwähnt um welches thema es genau geht sondern nur allgemein das Haushaltssicherungskonzept und „ihre meinung“
so nach dem motto adresse und anrede eingefügt und fertig
Na dann wollen wir mal abwarten, ob die Damen und Herren des Stadtrates eine bessere Lösung finden. Der Oberbürgermeister hat uns ja nicht einfach so zum Spaß zurück geschrieben.