» Samuel (15) ist schwul
Er macht sich viele Gedanken über die Homosexualität
Hmm, wie war das für mich? Ja, einfach würde ich es jetzt mal nicht nennen, aber ich denke mir einfach, wenn ich dann mal die Schule überstanden habe kann es
nur noch Bergauf gehen. Ich denke einfach, dass nicht viele meiner Freunde es verstehen oder akzeptieren das ich so bin und dann aus Furcht so handeln, wie sie halt handeln. Aber man sollte der Wahrheit ins Auge sehen und sich nicht im Schutzpanzer der Kindheit verstecken.
Für jeden Menschen gibt es sicher einen Grund warum er jetzt das ist was er ist! Ich denke oft darüber nach, wie es wäre "normal" zu sein, also das was die Gesellschaft als "normal" ansieht. Was unterscheidet Homosexuelle von Heterosexuellen?
Viele Jugendliche werden von anderen unterdrückt und zur Seite gestoßen nur weil sie einen Hang zum Femininen haben. Und darum werden viele Jugendliche, welche sich nicht im Strom einordnen, beiseite gestoßen verachtet oder sogar bedroht!
Ich frage mich nur ob das der Zweck ist und ob sich das dann wirklich gut ausübt. Aber wer entscheidet das?
In der Schule wird man sicher am schwersten unterworfen und unterdrückt. Man kann seine Meinung nicht sagen, man wird meiner Meinung nach nicht respektiert. Viele Homosexuelle hoffen, dass nach der Schule alles gut wird (genau so wie ich hoffe). Aber nein, ich denke das wird es nicht!
Auch Erwachsene haben Vorurteile und sehen und Homosexuelle als "Plage", denke ich. Es gibt natürlich wie überall wenige, welche dir helfen, das zu überstehen. Aber das einzige, das wichtig ist, ist sich nicht vor den Leuten zu verschließen, die dir helfen wollen.
Ein persönlicher Tipp: Suche deine Freunde mit Bedacht aus!


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Bin Gestern in meiner Arbeit unfreiwillig geautet worden von einem neuen Lehrling, der mich beim knutschen mit meinen Freund erwischt hat :(. Aber dann kam etaws sehr überraschentes jeder in meiner Arbeit half zu mir (ich war echt erstaunt), und er bekam was auf den Deckel.
Ps.: Bekomm jetzt sogar gretis Kondome (Scherz :) )
Tolle Geschichte von dir Samuel.Also ich denke mir immer wer ein Problem mit Homosexualität hat der brauch sich ja nicht mit mir abgeben.Ich finde es gut das du selber zu dir stehst und ich wünsche dir für die Zukunft alles alles gute.Und ich Glaube das wichtigste ist auch das man sich selber so nimmt wie man ist.
Grüß dich Samuel,
ich kann dir nur Mut machen, dich nicht zu verleugnen: Nimm dich an, wie du bist. Ob hetero oder schwul, was unterscheidet denn der eine vom anderen? Für mich gibt es da keine Unterschiede. Beides sind Menschen, die Gefühle haben. Beides sind Menschen, deren Gefühle echt sind und die niemals verletzt werden dürfen. Wünsche dir einfach alles Gute.
Liebe Grüße, Martin
Hier gehts ja vor allem um die Schule... mmmh... ich weiß nicht ob ich mich zu meiner Schulzeit geoutete hätte. Ich glaube das hätte ich damals auch nicht einfach so durchlaufen können (auch weil ich mir selbst gegenüber noch gar nicht so weit war). Das hat aber denke ich auch viel mit Selbstbewusstsein und Reife zu tun. Wäre ich mit meinem heutigen Wissen und Erfahrungen versetzt in die 8. oder 9. Klasse wüsste ich verdammt gut damit um zu gehen.
Leben heist akzeptieren.Meine Erfahrung die machen durfte, machen musste. Erst als ich mich selbst akzeptierte akzeptierte mich meine Umwelt mehr und mehr.Nicht das was ich bin ist das was ich bin sondern das wie.
heute sind wir die Außenseiter, morgen sind die es die Nicht offen für jede Form der sexualität sind.
Ich sage mal optimistisch muss man sein. Viele Menschen in meinem Leben kommen auch nicht damit klar, dass ich schwul bin, aber ich habe einen starken Charackter und komme damit klar. Außerdem hilft mir mein Optimismus immer, auch wenn es schlecht läuft. Jedenfalls habe ich bei der Arbeit überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, die Leute lieben mich dafür wie ich bin. Also nicht verstellen und immer nach vorne schauen. Außerdem wenn du die richtigen Menschen in deinem Leben kennenlernen wirst, dann wird es sicher einfacher für dich.
Liebe Grüße Manu
ja die eltern sind das eine problem aber die restliche familie mus es auch noch akzeptiren und das ist das schwirigste weil die meisten es nicht akzeptiren aber die eltern solten es akzeptiren und den kindern helfen
Hi....ich habe voll schieß mich zuouten,ich bin 19 schon!!!!
Das hört man immer öfter und es ist schade. In der heutigen Zeit sollte man auch wenn man religiös ist über seinen Schatten springen und den Menschen als solchen Akzeptieren. Es gibt auch Auslegungen in jeder Religion, welche die Homosexualität nicht als etwas böses darstellen und die strengen Auslegungen ad absurdum führen. Ich hoffe jedenfalls, dass deine Eltern irgendwann damit klar kommen!
Es geht ja nicht darum das ich nicht dazu steh sondern wie meine Familie dazu steht und sie ist leider sehr religiös und in diesem Punkt altmodisch :)
Was ist normal sein? Und warum sollte man es wollen?
Unnormal ist jeder Mensch, sei es ob er ein ungewöhnliches Hobby, eine Macke oder eben seine Sexualität ist. Von daher ist keiner der ach so normalen Menschen normal an sich. Denn wenn man Plüschtiere sammelt, machen das nur die wenigsten Menschen. Also gehört auch diese Person einer Miderheit an.
Von daher soll jeder so unnormal sein wie man will, und wer dagegen ist, hat sowieso nicht begriffen, was unsere Gesellschaft so toll macht. Nämlich das Ungewöhnliche! Und ich will ehrlich gesagt keinen Menschen meinen Freund nennen, der das nicht auch vertritt!
Weil er sobald ich ihn Freund nenne, nicht mehr normal ist, denn er ist dann mein Freund. Und damit gehört einer Minderheit an!!!
Homosexualität kann man nicht ändern. Es gibt etliche Schwule und Lesben, alleine zig Millionen in Deutschland. Du bist nicht alleine.