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GayUnion e.V. - Leben - HIV & Aids
Startseite » Leben » HIV & Aids » Was sind die Symptome?

» Was sind die Symptome?

HIV und Aids


Innerhalb der ersten Wochen nach der Ansteckung mit dem HI-Virus können Symptome auftreten, die an eine Grippe erinnern (Fieber, Hautausschlag, Lymphknotenschwellungen). Sie vergehen jedoch bald wieder und es schließt sich eine jahrelange, klinisch symptomfreie Phase an.

Nur durch genaue Untersuchungen lassen sich die im Körper stattfindenden massiven Auseinandersetzungen mit dem Virus feststellen. Dieser symptomfreien Zeit folgen die AIDS-Vorstadien, die als Lymphadenopathie-Syndrom (LAS, chronische Lymphknotenschwellungen) und als AIDS-Related Complex (ARC) (mit Allgemeinsymptomen wie Fieber, Durchfälle, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß, Gewichtsabnahme und gelegentlich Persönlichkeitsveränderungen) bezeichnet werden. Wichtig zu wissen ist, dass all diese Symptome auch bei anderen Krankheiten auftreten können, also keinesfalls einen zwangsläufigen Rückschluss auf eine HIV-Infektion zulassen. Diese kann nur durch den HIV-Test festgestellt werden.

Ich habe Angst mich angesteckt zu haben, was soll ich tun?

- Ruhe bewahren: Ein kleiner Schnupfen nach ungeschütztem Sex heißt nicht gleich, dass man HIV positiv ist

- Abwarten und Tee trinken: Eine Infektion ist erst nach drei Monaten nachzuweisen. Davor macht ein Test überhaupt keinen Sinn

- Weiter auf Safer Sex achten, sonst riskierst du auch andere zu gefährden und nicht zuletzt ist der Verdacht nicht gleich die Gewissheit

- Drüber reden: Wende dich, wenn du das Bedürfnis hast zu reden, an gute Freunde, oder auch die AIDS-Hilfe in deiner Nähe

- Test machen: Nach den drei Monaten kannst du dir dann bei der AIDS-Hilfe, oder im Gesundheitsamt Blut abnehmen lassen. Nach in der Regel einer Woche kannst du dir dann die Ergebnisse abholen. Der Test ist anonym und kostenlos!

Im Endstadium der HIV-Infektion, der AIDS-Erkrankung, kommt es zu einem nahezu völligen Zusammenbruch der körpereigenen Abwehr. Erreger, die bei einem gesunden Menschen keine Erkrankung oder zumindest nur ganz harmlose Infektionen auslösen, sind für Menschen mit einer fortgeschrittenen Abwehrschwäche lebensgefährlich, weil sich die Erreger ungehindert vermehren können. Viren, Bakterien und Pilze haben nun die Gelegenheit, Infektionen und Erkrankungen auszulösen (sog. opportunistische Infektionen). Da unser Abwehrsystem nicht nur Krankheitserreger vernichtet, sondern auch Krebszellen, ist nachvollziehbar, dass AIDS-Patienten auch vermehrt unter Krebs leiden können. Besonders häufig findet man im Zusammenhang mit AIDS das Kaposi-Sarkom, einen sonst sehr seltenen Hautkrebs und bestimmte Formen von Blutkrebs.

Artikel erstellt am 31.12.2007 von Benedikt

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