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Ein GU-Weihnachtsmärchen


Achtung! Dieser Artikel verbreitet Reiselust! Denn nicht jeder fährt freiwillig sechs Stunden mit dem Auto, um den Kölner Weihnachtsmarkt besuchen zu können...

Einst, an einem Samstagmorgen sonnig
Trafen sich die Leipziger wonnig
Um mit dem Auto und nicht per Gleisen
In die schöne Stadt Köln zu reisen

Bei Sangerhausen sie sich trafen
Gemeinsam dort das Frühstück aßen
Einen Würstchenbaum zu pflanzen fein
Der sollt’ Symbol für diese Reise sein

Zusammen bestritten sie Berg und Tal
Auch manch rote Ampel, welch Qual
Doch endlich trafen ihre Blicke
Des Kölner Doms erste Stücke

Weihnachts-Colin, seine Mütze rot
Ihnen einen Rundgang über Märkte bot
Und als der Mond am Himmel stand
Sich die Kölner Clique dazu verband

Mit Riesenrad, Kölsch und Eis
Fand jeder seinen persönlichen Preis
Die Straßen erfüllt von leckerem Duft
Mandeln und Plätzchen lagen in der Luft

Nur die Straßen, zu viele Leute
Da war kaum Platz für die Kölner Meute
Also auf auf in die Tavernen
Zum trinken, lachen, kennenlernen

Die Runde wächst und hat viel Spaß
Das Kölsch verschwindet Glas für Glas
Ja, auch so was kann es geben
Das ist Gemeinschaft im realen Leben

Dieser Abend in Erinnerung bleibt
Guten Gewissens in alle Ewigkeit
Hoffentlich wir uns alle wiedersehen
Die Leipziger sagen DANKESCHÖN!


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Vorhandene Kommentare (6):
Nutzername Raz Moritz-Matthias schreibt am 11.12.2011, 17:42 Uhr:
Das war definitiv ein toller Tag!
Nutzername UnknownUser Joelle schreibt am 11.12.2011, 15:27 Uhr:
Schien ja schön gewesen zu sein, hoffe ihr hatte spaß :)
Nutzername aegean Dirk schreibt am 10.12.2011, 16:58 Uhr:
schönes gedicht und tolle bilder, passend zu dem wunderschönen tag :o)
Nutzername Colin Colin schreibt am 10.12.2011, 10:19 Uhr:
Danke für deine Erwähnung :D
Nutzername strangemind Henning schreibt am 09.12.2011, 23:38 Uhr:
Das Gedicht zur Weihnachtszeit!
Ich bin immer noch total begeistert von deiner Idee, Matze! :-D

War auf alle Fälle ein unvergessliches Erlebnis und schön mal wieder in Köln gewesen zu sein. ^^

Wiedersehen unter Freunden und neue Gesichter


In Mitten der Menschenmassen finden sich über 25 GayUnion-Vereinsmitglieder und Freunde wieder. Es ist gar nicht so leicht, sich da zu finden. Teilweise sind die schwulen, lesbischen und bisexuellen Besucher sogar aus Dresden und Leipzig angereist.

Für viele Kölner und NRW’ler sind es ganz neue Gesichter, für andere alte Bekannte. Nachdem sich Leute einander bekannt gemacht haben, setzen wir uns in Richtung der Märkte in Bewegung… was gar nicht so einfach ist, angesichts des Andrangs von Weihnachtsjunkies und der fortgeschrittenen Dunkelheit. Glücklicherweise sind einige von uns groß genug um unsere Gruppe sicher zum ersten Weihnachtsmarkt zu führen.

Auf dem Markt liegt ein Hauch von gebrannten Mandeln und Duftkerzen aller Art in der Luft. Die Stände locken mit verschiedenen Handarbeiten und scheinbar Nützlichem, das man an seine Verwandten verschenken könnte. Am verlockendsten sind der Glühwein und der alkoholfreie Winterpunsch. Von innen gewärmt genießen einige eine Riesenradfahrt, während sich andere angeregt unterhalten.

Nach zwei Weihnachtsmärkten wechseln wir von Glühwein und Punschgetränken über zu Softdrinks oder Kölsch. In einer stylischen Bar sitzen wir gemütlich zusammen und können uns noch besser unterhalten als im Gedränge der Märkte.

Manche schmieden bereits Pläne, wann und wie sie zu der schwulen und lesbischen Silvesterparty 2011 in Düsseldorf kommen werden.

Die alljährliche GayUnion-Silvesterparty war schon in den Vorjahren ein Erfolg. Jeder der Zeit hat, kann wieder seine Bekannten und Freunde aus dem Verein wiedersehen. Die schwul-lesbische Jugendgruppe Queerschläger Köln besucht die Silvesterparty ebenfalls.

Das nächste Treffen im neuen Jahr ist der Neujahrstreff am 7. Januar um 17 Uhr.

Galerie: Weihnachtsmarkt in Köln



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Vorhandene Kommentare (5):
Nutzername Kevin91 Kevin schreibt am 12.12.2011, 01:01 Uhr:
Schön geschrieben, Colin. - War in der Tat sehr Ereignisreich das Treffen. :o)
Nutzername bene Benedikt schreibt am 09.12.2011, 22:07 Uhr:
Ich wäre sehr gerne dabei gewesen aber das hätte ich nicht ausgehalten ;-) war noch so platt vom Vortag (Weihnachtsfeier)...
Nutzername aegean Dirk schreibt am 09.12.2011, 20:07 Uhr:
Ja, es war ein schönes Treffen und ein sehr langer Tag ;o)
Nutzername DaemonSaDiablo Claas schreibt am 08.12.2011, 22:17 Uhr:
Sehr netter Artikel , und ich war anscheinend Exclusiv Fotograph *freu*
Nutzername Raz Moritz-Matthias schreibt am 08.12.2011, 20:29 Uhr:
Ein sehr schönes Treffen!
Vielen Dank an alle, die dabei waren!
Einen kleinen Erfahrungsbericht von den "Ossis" wird es natürlich auch noch geben ;-)

Vom Treffen des richtigen Loches


Leipzig ist bunt. Und genauso farbenfroh sind auch die Kugeln auf dem Billardtisch. Dieses Mal ging es nicht in halsbrecherische Höhen. Dieses Mal war Fingerfertigkeit gefragt...

Man nehme:
Einen bunten Haufen durchgeknallter Chaoten, davon knapp zwei Hand voll.
Einen Billard-Treffpunkt in einem ehemaligen Industriegebiet.
Nun mischt man beides zusammen und fertig ist das aktuelle Treffen der GayClique Leipzig.

Billard?
Das ist doch einfach! Da muss man doch nur mit einem langen Stab eine weiße Kugel anstoßen, die dann wiederum die farbigen Kugeln in die Löcher an der Seite schubst. Tja, das denkt ihr! So einfach ist es nicht! Zunächst mal braucht man Kraft. Viel Kraft. Aber nicht zu viel, denn wenn die weiße Kugel auf ihre armen Opfer zurollt, kann es leicht passieren, dass sie sich in waghalsige Höhen begibt. Schlimmer noch, das Spielfeld verlässt. Und da sollte man schon drauf achten, wenn man seinen Tisch in der Nähe eines Fensters stehen hat…

„Ich treffe nie das richtige Loch!“, schallte Claus’ Stimme durch den Raum. Ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt. ;-) Die weiße Kugel hat nämlich ihren eigenen Kopf. Wenn man sie nicht so anspielt, wie sie es verdient hat, kann es ganz schnell passieren, dass sie eine Kugel des Gegners versenkt, am Ziel vorbeirollt oder es gar nicht erst erreicht…

Aber – Übung macht den Meister! Nach ein bis zwei Runden zum warm werden, und wir wurden richtig „warm“, knallten die Kugeln aneinander, dass es nur so krachte. Wir räkelten uns auf den Tischen, kreideten unsere Queues ein und versenkten einen Treffer nach dem anderen… Nein, bitte nicht wieder zweideutig verstehen. ;-) So ist schwules Billard nun mal. Man lernt, das richtige Loch zu treffen.

Wer nun glaubt, da ist nichts weiter dabei, der irrt sich! So eine ordentliche Partie Billard macht hungrig! Und so ging es am Abend nach einer turbulenten Autofahrt, bei der plötzlich Kinderwagen über die Straße rollten, zum Asiaten im Hauptbahnhof. Dort genossen wir feinste Spezialitäten, begonnen bei chinesischer Suppe über gebratene Nudeln, bis hin zu knusprigen Hühner- und Schweinefleisch. Der ein oder andere Pflaumenwein war auch dabei. Den krönenden Abschluss bildete dann noch ein Kinobesuch.

Sei auch DU das nächste Mal dabei, wenn die GayClique Leipzig zum Treffen einlädt.
Denn wir sind eine Gemeinschaft im realen Leben!

Galerie: Eine Partie schwules Billard



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Vorhandene Kommentare (4):
Nutzername Ally Aileen-Beatrice schreibt am 31.10.2011, 17:30 Uhr:
na toll.. voll auf den hintern. das bekommst du wieder.. xD aber sind echt schöne bilder.. =)
Nutzername Sara Sara Vivien schreibt am 30.10.2011, 21:30 Uhr:
War ein richtig toller Tag gestern :-) Ich freue mich schon riesig auf das nächste Treffen :-)
Nutzername AndyAndy Andy schreibt am 30.10.2011, 19:28 Uhr:
Ja war wieder ein tolles Treffen!^-^ auch wenn ich von dem Billard nicht viel erlebt hab. Auch ich freu mich auf das nächste mal!
Aber auch echt super geschrieben! *lob-hinterher-werf*
Nutzername Raz Moritz-Matthias schreibt am 30.10.2011, 18:57 Uhr:
Wieder ein gelungenes Treffen! Nun bin ich Billard-Suchti :-D
Vielen Dank für den tollen Tag, ich freue mich schon auf das nächste Mal!

Die GayClique in der Vergangenheit von Hamburg


Am 22.10.2011 war es wieder soweit: die GayClique Hamburg hatte wieder ein Treffen und auf dem Plan stand der Besuch des Hamburger Dungeon in der Speicherstadt.

Wir haben uns am Hauptbahnhof getroffen und sind dann gemeinsam Richtung Speicherstadt gegangen, wo unser Ziel der Hamburger Dungeon war. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass noch ein paar andere Leute die Idee hatten dort hinzugehen und so mussten wir ein bisschen länger anstehen. So hatten wir aber auch die Möglichkeit in Ruhe noch mal mit den einzelnen Gruppenmitgliedern zu reden. So wurde z.B. noch einmal über den vergangen CSD Hamburg diskutiert. Was gut war, eher nicht so gut und was wir nächstes Jahr anders machen wollen.

Nachdem wir dann die Warteschlange hinter uns gebracht hatten und das letzte Erinnerungsfoto von der Gruppe geschossen wurde, ging die Reise in die Vergangenheit von Hamburg auch schon direkt los. So ging es unter anderem um die Pest, den großen Brand von Hamburg, die Hinrichtung von Klaus Störtebeker und die Sturmflut von 1717.

Zum Abschluss des Rundgangs stand dann für uns alle der Galgen bereit. Somit haben wir etwas von der Vergangenheit von Hamburg erfahren und das Ganze verpackt in einer interaktiven Grusselshow.

Anschließend haben wir uns wieder auf den Weg zum Hauptbahnhof gemacht, wo sich dann ein Teil auf den Weg nach Hause gemacht hat und der andere Teil noch auf die Lange Reihe um dort den Abend ausklingen zu lassen.

Dass die Treffen immer wieder sehr viel Spaß machen sieht man auch daran, dass immer wieder einige einen Weg von 2 Stunden auf sich nehmen um an den Treffen teilzunehmen. So kommt es auch zustande, dass bei den Treffen fast jedes Mal Besucher aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen dabei sind.


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Drahtseilakt im Doppelpack


Wer wollte das nicht, wenn er in seiner Kindheit mit seinen Eltern einmal im Zirkus war - auch einmal so wagemutig auf einem Drahtseil balancieren und tanzen, der Angst vor dem Fall ins Auge zu sehen und sich den Höhenwinden hingeben...

Richtig – keiner!

Jeder hatte oder hat mehr Respekt vor diesen Menschen, als dass er das wirklich tun würde. Sicherlich gibt es den ein oder anderen mutigen Menschen, der solche Wagnisse beim Bungee-Jumping eingeht oder andere Dinge in luftiger Höhe vollbringt – aber wir fangen lieber klein an, als dass wir gleich das Extreme auskosten. Deshalb verschlug es uns diesmal in den Kletterwald!

Besorgte und verängstigte Blicke streiften die Kletterwaldanlage während der Ankunft, als von einigen die hohen Kletterparcours erblickt wurden. „Da hoch?! Neee… Ich bleibe bei 3 Metern!“ kam aus Ellis und meinem Mund, und auch andere waren eher ängstlich. Doch schon nach den ersten Parcours, deren Höhe sich auf 3-6 Meter belief, hatte ein kleiner Kreis Blut geleckt und machte sich zu den hoch gelegenen Kursen für Erwachsene.
Dort wurde es dann schon allmählich schwerer – sowohl für den Körper, um die Kraft beizusteuern, als auch für den Geist, der mit Höhe und Geschicklichkeit zu kämpfen hatte. Während ich mich also in 12 Metern Höhe durch Seilschlaufen und wackelige Brückenimitationen schlug, erlebte Matze an anderer Stelle folgendes…

Und da erzähle mir noch mal einer, der Mensch stamme vom Affen ab!
Affen können bekanntlich gut klettern, tja und der Mensch?
Zumindest einige Exemplare der männlichen Gattung folgten ganz dem Ruf ihrer Natur und erklommen todesmutig die Kronen der höchsten Bäume.
Der Rest, sagen wir es mal so, kämpfte wacker in drei Metern Höhe gegen verkrampfte Muskeln und schlotternde Knie. Während einige bei geringen Gleichgewichtsproblemen plötzlich ganze Arien sangen, erkannten andere ihre Grenzen und überwanden sie teilweise auch. Besser kann man sich selbst nicht kennenlernen.
Aber am allerschönsten war nicht der Abgang wie Tarzan, indem man athletisch von einer Plattform sprang und elegant im Morast landete, sondern das Gefühl, sich selbst überwunden zu haben.

Geschafft von den Anstrengungen, aber reich an Erfahrungen über unser Verhalten in „Extremsituationen“ verließen wir den Kletterwald und fuhren in Richtung Kulkwitzer See – entspannen und Energie für den Rest des Abends tanken war angesagt! Beim Licht der untergehenden Sonne wurde gegrillt, gelacht, geträumt und ausgeruht.

Danach ging es dann zurück in die Innenstadt ins Café Apart, um den Tag Revue passieren zu lassen und den Schauplatz des nächsten Treffens abzustimmen. Und somit steht fest:

Das nächste Mal wird nicht geklettert,
sondern eine ruhige Kugel geschoben…

 

Dieser Artikel wurde von Oliver (TheLostOne) für die GayClique Leipzig geschrieben.


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Vorhandene Kommentare (9):
Nutzername Sara Sara Vivien schreibt am 08.10.2011, 18:45 Uhr:
Also der Kletterwald brachte mich bei Parkour 4 an meine Grenzen, aber es hat richtig gaudi gemacht :-) bin beim nächsten Mal zu 100% dabei, cya eure Sara jetzt mit HRT :-)
Nutzername Shawn Shawn schreibt am 08.10.2011, 11:58 Uhr:
Es war ein sehr schönes Treffen, freue mich schon auf das nächste. :)
Nutzername Raz Moritz-Matthias schreibt am 08.10.2011, 09:28 Uhr:
Also das Bild von Olli und mir...da hab ich ganz schön muskulöse Arme xD
Na das kann ja fürs Bowling dann nur von Vorteil sein ;-)
Ich freu mich schon wieder auf euch :D
Nutzername FireFly FireFly schreibt am 07.10.2011, 23:59 Uhr:
@Henning:
ich wohne leider ca 400 km weit weg, war aber schon 3 Mal in Leipzig. Eine wirklich sehr schöne Stadt.
@Andy:
ihr beißt "normalerweise" nicht !?? :) war eine Scherzfrage.
Wenn es sich mal ergibt, werde ich der Einladung sicher folgen.
Nutzername strangemind Henning schreibt am 07.10.2011, 17:18 Uhr:
Dem gibt es eigentlich doch gar nix mehr hinzuzufügen... Haben Oli und Matze super geschrieben, ein weiterer unvergesslicher Tag für jeden von uns und jede Menge Vorfreude auf den 29.10. :-)

@Matze Tja, die Kölnfahrt am 3.12. wird verdammt nah ran kommen an ein 24-Stunden-Treffen! ;-)

@Hans und alle anderen
Wie Andy schon sagte, ist jeder herzlichst eingeladen mal vorbeizuschauen! ^^
Nutzername AndyAndy Andy schreibt am 07.10.2011, 17:06 Uhr:
Ja, mal wieder super geschrieben! War ein echt schöner Tag, vom Anfang des Treffens bis zum Ende! wie zu erwarten werde ich beim nächsten auch wieder dabei sein! ^.^
Hans, wenn du magst kannst du dich gern mal dieser coolen Truppe anschließen wir beißen nicht - normalerweise!

LG.
Andy
Nutzername Raz Moritz-Matthias schreibt am 07.10.2011, 17:05 Uhr:
Das war wirklich ein genialer Tag!
Ich denke irgendwann schaffen wir auch ein 24-Stunden Treffen ;)
Nutzername Ally Aileen-Beatrice schreibt am 07.10.2011, 16:44 Uhr:
Em schwindelFREI würde ich nicht ganz so sagen, aber wir sind ne klasse Truppe und haben immer viel, viel Spaß und man freut sich schon bei der Auseinandersetzung, was beim nächsten Treffen läuft, schon ganz doll drauf und wünschte sich es wäre schon Morgen soweit.. =)

danke fü den tollen Tag. Ally
Nutzername FireFly FireFly schreibt am 07.10.2011, 13:48 Uhr:
ihr Leipziger scheint ja wirklich eine coole Truppe zu sein und mutig und schwindelfrei ... :)

Ein Erstlingsbericht


„Pass auf, du kaufst dir ein Eis, lenkst so den Verkäufer ab und ich kleb' den Aufkleber dran!“
„Okay, dann hol' ich mal das Eis…“
„Wie jetzt, soll ich echt…?!“

Und da stand er auf, ging zum Eis-Auto und klebte einen Aufkleber an das Heck des weißen Vehikels. Und in großen Lettern wurde so der GayUnion e.V. mit den Worten „Bist du schwul oder was?!“ an einem Auto verewigt, das Eis an die Sonnenanbeter und Wasserratten am See verkauft. Das ist doch mal eine neue Art einer Werbekampagne, nicht? Oder wohl doch eher Mutprobe für die neuen Mitglieder des Vereins? ;-)

Dieses Ereignis, das immer mal wieder vorbeifahrende „gay-pimpte“ Schleckerparadies und einige delikate Gesprächsthemen erheiterten das Warten auf Gegrilltes. Lange dauerte es nicht, bis die ersten Steaks und Bratwürste in den Mündern der Clique verschwanden und man die Neuankömmlinge in die Gruppe integrierte. Man sprach nebenher über grundsätzliche Themen in homosexuellen Lebensbereichen, Umgang im Alltag oder das ein oder andere Coming-out - insbesondere die neuen Geschichten bereicherten die Konversationen und brachten Spaß und Diskussionsstoff. Aber auch die Quietschfähigkeit von Grillkäse war ein nicht vernachlässigtes Gesprächsthema!

Nach dem Essen beschnupperte man sich weiter, lachte eine Menge und Freundschaftsbande wurden geknüpft. Auch die ein oder andere „Knuddelattacke“ war angesagt – aber bei so lieben Menschen kann man schlecht „Nein!“ sagen! So mancher outete sich aber auch als Wasserratte, die mit ihren Umziehaktionen Gebetsanleitungen in Richtung Mekka nachahmten. Von den Wasserscheuen unter uns wurden währenddessen Geschichten von Wasserschlangen und sogenannten Grauen Panthern erzählt. Man hat all dies nie in der Umgebung des Sees gesehen, aber zwischen den Gesprächsfetzen ertönte gelegentlich ein kurzes Pfeifen. Wir zumindest wussten, was das heißt…

Als das letzte Grillgut aufgebraucht war, ein kleiner Teil sich schon verabschiedet hatte und die Sonne mit dem Mond ihren Platz tauschte brach der Rest der Truppe auf in Richtung Auto - denn zum Ausklingen des Abends ging es ins Apart! Einer kleinen Bar in der Innenstadt Leipzigs.


Dort angekommen wurde über den weiteren Verlauf des Abends beraten - Kino oder nicht Kino, DAS war hier die Frage! Doch nach einer uneinigen Abstimmung wurde diese Idee schnell verworfen und man wandte sich eher Grundsatzdiskussionen in den Bereichen der Liebe oder in Bezug auf gesellschaftliche Themen zu. Denn auch wir Schwulen und Lesben sind Teil dieser Gesellschaft und uns beschäftigt, was in der Welt passiert - auch wenn wir nach der ein oder anderen Meinung nicht gern gesehen sind! Aber das machte uns wie sonst auch an diesem Abend nichts aus - Trampolinspringen, Spaziergänge durch die Nacht und erneut öffentliche Knuddeleinlagen erfrischten unser Gemüt oder machten uns wach.

Der Abend neigte sich dem Ende zu, ein neuer Tag brach heran, und gegen 3 Uhr verließ der letzte Teil der Clique das Apart, brach auf nach Hause.
Alles in allem also ein wunderbarer und ereignisreicher Tag mit viel ungewolltem Bauchmuskeltraining, quietschendem Käse, merkwürdigen Tierarten und selbstverständlich dem ein oder anderen peinlichen Bildbeweis des Treffens. Aber auch so manches Material wird wohl auf Immer verschollen sein… ;-)

Noch mein persönliches Fazit zu dem ersten Vereinstreffen, an dem ich teilnehmen durfte:
Ich fand es großartig – man konnte so sein wie man ist, man musste bei keinem Thema um den heißen Brei herum reden und ich habe auf einen Schlag viele unglaublich liebe und nette Menschen kennengelernt. Denn dies hat letztlich zu einem Schluss bei mir geführt:

Ich bleibe dem Verein treu und werde ein Teil davon!
Das sollte Beweis genug sein, wie sehr ich mich wohl gefühlt habe… :-)

 

Dieser Artikel wurde von Oliver (TheLostOne) für die GayClique Leipzig geschrieben.


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Vorhandene Kommentare (9):
Nutzername Raz Moritz-Matthias schreibt am 18.09.2011, 17:00 Uhr:
Eines der besten Treffen überhaupt!
Danke an alle, lasst uns das noch ganz oft wiederholen :D
Nutzername AnnAngel Anna Raquel schreibt am 15.09.2011, 18:34 Uhr:
Sehr schön geschrieben! Danke, du neuer Schreiberling! Es hat mich auch gefreut, dass beim letzten Treffen soo viele nette neue Gesichter dabei waren! Danke, Oli, dass du unser Treffen in so schöne, treffende Worte gefasst hast. Vorallem die Schnelligkeit hat mich erstaunt!! :)
Nutzername Andy25 Andreas schreibt am 13.09.2011, 17:52 Uhr:
Erst einmal vielen Dank an Oli der so schnell einen Artikel hier reingezaubert hat, der uns ganz offen so beschreibt wie wir sind aber doch das ein oder ander Geheimnis, nur für Eingeweihte birgt. Ansonsten kann ich mich nur allen anschließen, es war ein wunderbarer Abend den man unbedingt wiederholen sollte.
Nutzername AndyAndy Andy schreibt am 13.09.2011, 14:11 Uhr:
So und auch ich muss mein Senf dazu geben! Oli das hast du richtig gut geschrieben, man bemerkt das können! Ich freue mich schon tierisch auf das nächste Treffen! Ein Applaus für Oli, und alle die, die für diesen Textinhalt sorgten!! ^.^
Nutzername Sara Sara Vivien schreibt am 13.09.2011, 12:29 Uhr:
das war ein supeeeeeeeer tolles treffen, wuhuuuuuuuu. bin beim nächsten mal aufjedenfall wieder dabei :-)))) ihr seid alle echt supi nett.
Nutzername Shawn Shawn schreibt am 13.09.2011, 10:44 Uhr:
Vielen dank nochmals für einen schönen Samstag, und danke fürs herzliche aufnehmen.
Nutzername TheLostOne Oliver schreibt am 13.09.2011, 09:55 Uhr:
Ich denke, das kriegen wir hin - und beim Blogpost zum Hochseilgarten kommen dann die verstecken Indiana-Jones-Gene hoch oder so... xD
Ich werde mir Mühe geben! ^^
Nutzername Claus Claus schreibt am 13.09.2011, 07:11 Uhr:
Sehr Geil geschrieben gefällt mir auch :)
Dann bin ich mal gespannt, wie der von nächsten Treffen wird,

wo es bei hoffentlich guten Wetter in den Hochseilgarten gehen wird :)

Ob wir dann noch mal ein 12 Stunden treffen zusammen bekommen, bin ich mal gespannt.
Nutzername strangemind Henning schreibt am 13.09.2011, 01:47 Uhr:
Ja war echt ein geniales Treffen und es war richtig toll so viele neue Gesichter zu sehen. :-)

Und ganz besonderes großes Lob an Oli einfach super geschrieben - meiner bescheidenen Meinung nach zumindest... ;-)

Ein Tag voller Sonne


Kaum zu übertreffen: Zwei Treffen sorgten bei den HSK-Gays für ein außergewöhnliches Wochenende. Wir trafen uns unter alten Bekannten, lachten, hatten Spaß und schlossen neue Freundschaften.

Am Samstag, den 20.08.2011 fuhren wir frühmorgens mit der Bahn nach Siegen. Wir waren müde und sparten unsere Kraft. Nach 2 ½ Stunden Fahrt, die dennoch spaßig war, kamen wir in Siegen an. An einem schattigen Ort warteten wir gut gelaunt auf einzelne Nachzügler und auf einige Mitglieder der gayjunx aus Solingen. Das Wetter war phänomenal. Einfach klasse!

Klein aber fein war er - der Siegener CSD. Wir setzten uns vor die Showbühne, redeten, machten Witze und tranken zur Begrüßung einen guten Perlwein. Danach schauten wir uns die Stände an und redeten mit einigen Betreibern. Guter Stimmung versorgten wir uns in der Siegener City-Galerie mit preiswerten Getränken. Auf dem CSD kostete das Bier 2€ und der Pfand noch einmal so viel - für manche für uns einfach zu teuer. Einige waren noch bei Mäcces, um sich mit leckeren Burgern zu stärken. Als wir zum Festgelände zurückkamen, spielte auf der CSD-Bühne eine Band. Wir fanden noch freie Plätze auf den Bänken, hörten uns das Programm an und quatschten miteinander. Die Musik traf nicht ganz den Geschmack von uns allen, aber letzten Endes war es doch schön gewesen, den CSD in Siegen zu besuchen.

Ich bedanke mich bei allen, die mit beim Treffen in Köln und beim Siegener CSD dabei waren. Kommt gerne alle zu unseren weiteren Treffen!

Immer aktuelle Termine findet ihr auf Facebook und auf hsk.GayUnion.de.

Galerie: Video: CSD Siegen 2011



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Ein schönes Zusammentreffen mit den HSK-Gays


Am 19.08.2011 haben wir uns wie so oft in Köln getroffen um gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen. Doch an diesem Tag trafen sich die schwul-lesbischen Queerschläger auch mit den HSK-Gays.

Zunächst haben wir noch die Sonnenstrahlen ausgenutzt um am Aachener Weiher ein wenig zu entspannen. Immer mehr Queerschläger und auch Gays aus dem Hochsauerlandkreis gesellten sich zu uns. Man merkt, dass der Herbst/Winter näher kommt. Die Sonne mochte nämlich nicht so gerne und fing dann recht früh an sich zu verziehen.

So zog es uns ebenfalls weg, vom freien Himmel in Richtung Rudolfplatz, DEM lesbisch-schwulen Szeneviertel in Köln (auch Bermuda-Dreieck genannt). Dort von KFC und McDonalds gesund gestärkt, versuchten wir unser Glück in der Stadtbekannten und stets überfüllten Mumu. Für so eine Gruppe wie uns hatt man dort jedoch leider keinen Platz, den gab es dann im Iron gepaart mit angenehmer Stimmung und netten Unterhaltungen.

Damit du dir einen kleinen Eindruck verschaffen kannst haben wir auf die schnelle ein kurzes Video mit ein paar Impressionen erstellt. :-) Schau doch mal rein und sei beim nächsten Treffen auch dabei!

Weitere Informationen findest Du unter:
http://koeln.gayunion.de


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