Dresden » Alle Jahre wieder!
Und das geschah dieses Jahr in Dresden...
Erinnern wir uns mal an letztes Jahr. Was war da eigentlich zur Weihnachtszeit in Dresden los? Damals haben wir zu dritt den Strietzelmarkt unsicher gemacht. Ein kleines Grüppchen in mitten der Menschenmassen. Und heute?
Schon 20 Minuten vor der verabredeten Zeit standen wir vollzählig, zu sechst, am Bahnhof. Hätten wir das eher gewusst, ich nehme an wir hätten einen Glühwein me
hr trinken können. Aber woher soll man das auch wissen. Also wurde noch einmal rumtelefoniert und eifrig die Augen offen gehalten. Bei so vielen Menschen keine einfache Sache. Beinahe jeder hätte noch ein weiterer Teilnehmer sein können. Aber wie gesagt – hätte.
Kurz nach 15 Uhr, mit leicht angestrengten Augen, ging es dann also endlich los!
Zunächst ging es die Prager Straße entlang.
Die bekannteste Einkaufsmeile Dresdens und mindestens genauso lebhaft. Auch wenn dieses Jahr der kleine „Vor-Weihnachtsmarkt“ auf dem Platz fehlte, schafften wir es kaum einen Schritt nach dem anderen zu gehen ohne jemandem auszuweichen.
Wie im Advent üblich waren alle Geschäfte geöffnet. In den Schaufenstern sah man die Lichter brennen und die Verkäufer eifrig umherlaufen.
Als wir uns bis zum Altmarkt durchgekämpft hatten, stieg endlich der geliebte Glühweingeruch in die Nase. Doch so ein Büdchen zu finden war nicht einfach. Zwar gab es beinahe alle fünf Meter einen Stand mit den feinsten Leckereien, doch die Schlangen davor waren monströs.
Der Anfang war etwas hektisch, der eine wollte unbedingt Pommes, die andere wollte unbedingt schon mitten in den Menschen
massen etwas essen. Da fiel es nicht leicht, sich leicht orientierungslos zu einigen.
Nach einem kurzen Stop in einer freien Ecke beschlossen wir ins Café „Erdgeschoss“ zu gehen.
Nur wo war das gleich noch mal?
Erst mal raus aus der drängenden Masse, rein in etwas freiere Straßen. Und dann? Schnell das Handy gezückt und nachgeschaut, doch das Handy wollte erst die Navigations-App runterladen. Oh weh! Zum Glück hatten wir zwei Dresdner dabei, die zwar den genauen Ort des Cafés nicht kannten, dafür aber wussten, wo sich die gesuchte Straße befand. Also auf zur Wallstraße, aber immer noch weit und breit nichts in Sicht! Das konnte nicht sein! Oder etwa doch?
Und dann endlich, ganz am Ende der Straße die kleine unscheinbare Tür zum gesuchten Lokal.
Gerade so konnten wir uns noch einen Tisch schnappen, bevor eine andere Gruppe uns zuvorkommen wollte. Zwar war es draußen nicht wirklich zum Frieren kalt gewesen, im warmen Inneren war jedoch wesentlich angenehmer.
Hier hatten wir unsere Ruhe, konnten gemütlicher miteinander plaudern und den Neuzugang kennenlernen. Dass wir alle vom gleichen Schlag waren, wurde schnell klar.
So verging einige Zeit mit Anekdoten aus dem Leben, der schwierigen Entscheidung, was man den wohl bestellt oder witzigen Missgeschicken.
Im Anschluss gab es noch eine kleine Stöberei im Buchladen wo der ein oder andere sich noch eine Kleinigkeit gönnen konnte oder noch eine Idee für Weihnachtsgeschenke die Erfüllung fand.
Danach noch eine kurze Zwischenmahlzeit im Burger King, dann war es leider schon wieder soweit, sich zu verabschieden.
Als Gruppenleiter möchte ich mich recht herzlich bei allen Beteiligten für die schönen Stunden bedanken!
Im Namen aller Wünsche ich der gesamten GayUnion noch eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Euer „Raz“
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Ach schön =) Hoffentlich bekommen wir bald wieder sowas zustande =)