Düsseldorf » Ganze 16 Stunden Düsseldorf
Ein tolles Treffen in einer tollen Gemeinschaft
Die Kathi erzählt den ersten Teil bis zum Abend:
Um 16 Uhr war Treffpunkt am InfoPoint im Düsseldorfer Hauptbahnhof. Von dort aus ging es mit den Autos zum Fernsehturm im Düsseldorfer Medienhafen.
Hier wartete bereits der andere Teil der Gruppe auf die restlichen Teilnehmer der GayClique.
Nachdem nun alle am Fernsehturm eingetroffen waren, ging es bei eisigem Wind hoch auf die in 166 Meter Höhe befindliche Aussichtsplattform des insgesamt 240,5 Meter hohen Fernsehturms.
Man konnte man mit dem Aufzug die zurückliegenden Meter ganz schnell überwinden. Als die GayClique nun oben angekommen war, hatte diese einen richtig tollen Blick auf den Düsseldorfer Medienhafen. Auf den darüber liegenden Plattformen kann man Kuchen essen und einen Kaffee trinken. Da einige GayUnionler das erste Mal den Fernsehturm bestiegen, durfte die
Außenplattform des Gebäudes nicht fehlen, allerdings beendete man die Besichtigungsrunde ganz schnell da es zu windig war. Nach 2 Stunden in luftiger Höhe fuhr die GayClique wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Außerdem gab es in der Vorhalle des Fernsehturms die Welt und ihre Zeitzonen zu bewundern.
Vom Fernsehturm ging es einige Minuten später zum Woyton, einem Café im Medienhafen. Hier wärmte sich die Gruppe auf, trank, aß und quatschte 'ne Runde. Ein paar Ideen wurden ausgetauscht, was man so in diesem Jahr machen könnte. Zelten oder auch Camping war eine der vielen Ideen.
Im Woyton überlegte sich die GayClique ein Stündchen Kegeln zu gehen. Also fuhr man in einem Autokorso durch die Düsseldorfer City zum NuCo, einem Restaurant mit Kegelbahn im Keller. Hier kegelten wir in die Vollen, um mit zwei Versuchen alle Kegel umzuwerfen. Eine freundliche Geste des Ladens war, dass wir die Kegelbahn nicht bezahlen mussten. Vielen Dank dafür. Bisher war dies ein sehr schöner Abend und es sollte noch viel länger so bleiben.
Nach dem Kegeln wurde beschlossen, zur Bundesgeschäftsstelle des GayUnion e.V. zu fahren um den Abend weiter zu gestalten. Hier teilte sich die große Gruppe in zwei Teile auf. Die Kölner der Gruppe fuhren gen Heimat um bei Marcel etwas vorzutrinken und später in einer Disco feiern zu gehen. Hier feierten die Party-People bis früh in den Morgen.
Den Artikel dazu findest du hier.
Wie es mit der GayClique Düsseldorf weitergeht, erzählt jetzt der Elias:
Nachdem wir einen wunderbaren Nachmittag in den Abend hinein verbracht hatten, folgte eine farbenfrohe Nacht. Unsere Nacht
der GayClique begann in der Bundesgeschäftsstelle. Mitglieder, welche nur den Nachmittag mit der Clique verbracht hatten, zogen von dannen und andere kamen dafür hinzu. Wir reflektierten unsere Erfahrungen und Sichtweisen, welche wir am Nachmittag gesammelt hatten. Neue Mitglieder hatte man herzlich kennen gelernt und seltene Gesichter wurden wieder freundlich empfangen und von der Kälte des anbrechenden Abends erfasst, wärmten nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch die Gemeinschaft die Gemüter.
Währenddessen man erzählte, aßen einige Mitglieder die bestellten asiatischen Leckereien, um Mitternacht folgte nun ein DVD Abend mit dem Film "Prayers for Bobby". Einige sahen diesen Film zum ersten Mal, manche waren zu Tränen gerührt, anderen stockte der Atem, man war fasziniert von der Ehrlichkeit, der Wahrheit und den positiven Gedankengängen, die der Film hervor- und rüberbrachte.
Nun brachen wir wieder auf, die Nacht hatte uns nicht mit der Müdigkeit übermannt, nein wir wurden wach gehalten von der Teilnahme
der anderen, auch die Langeweile wollte nicht aufkommen. So suchten wir uns ein Fastfoodrestaurant und setzten die Nacht hier fort. Doch auch hier wollte die Unternehmungslust nicht abbrechen.
Letztendlich beendeten wir den Abend bei Manuel, es wurde wieder, bzw. weiter kennen gelernt, Geschichten ausgetauscht, Partizipation besprochen. Alle Mitglieder erlebten eine unvergessliche Zeit, eine lange Nacht. Wir akzeptierten und akzeptieren uns so wie wir sind und das macht die Gayunion aus. Wir machen das erlebte erfahrbar, stützen uns gegenseitig und wertschätzen unseren Nächsten, wir sind eine Gemeinschaft, eine starke Gemeinschaft im realen Leben, sei auch du mit dabei, wir freuen uns auf dich.
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Viel zu Hoch dieser Turm ;-) *Angst*